Bücher von Alwin Meyer

Alwin Meyer
Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz

Erschienen im Steidl Verlag
760 Seiten, Leineneinband / Leseband, 16 x 23,5 cm
Mit zahlreichen Abbildungen. Zweite, durchgesehene Auflage 2016
ISBN 978-3-95829-244-4
€ 38,80

„Alwin Meyer hat den Kindern von Auschwitz ein anrührendes und akribisch recherchiertes Buch gewidmet. Dass unter den ermordeten Juden überproportional viele Kinder waren, ist zwar eine bekannte, doch bis heute wenig beachtete Tatsache. […] Es gelingt ihm auf berührende, fesselnde und geradezu irritierend ruhige Weise, was Saul Friedländer einfordert, ‚das Primärgefühl der Fassungslosigkeit’ zu bewahren. […] Meyers Werk ist nicht nur eine eindrucksvolle Rechercheleistung, sondern auch ein faszinierend komponiertes Buch.“
Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Direktorin des Fritz Bauer Instituts), Frankfurter Allgemeine Zeitung

 „Ein Jahrhundertwerk: Berührend in seiner Vielfalt und verstörend in seinem Schrecken.“
Magazin der Initiative „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

„Das Buch ist eine große Erzählung, Denkmal und Mahnmal zugleich.“
Wolfgang Paterno, Profil (Österreich)

„Alwin Meyer ist seit vielen Jahren auf der Suche nach Überlebenden von Auschwitz – insbesondere nach den Menschen, die damals Kinder waren. In seinem Buch stellt er viele dieser Kinder und ihre Geschichte vor. Das Buch erzählt eindrucksvoll und stark von einem Leben, das möglich gewesen wäre und anders hätte sein können.“
Gert Scobel, 3sat

Alwin Meyer
Mama, ich höre dich – Mütter, Kinder und Geburten in Auschwitz

Erschienen im Steidl Verlag
256 Seiten, Leineneinband / Leseband, 12,6 x 20,8 cm
Mit zahlreichen Abbildungen, April 2021
ISBN 978-3-95829-938-2
€ 18,00

Nur 60 in Auschwitz geborene Kinder konnten 1945 befreit werden. Doch Überleben hieß noch nicht Leben, es war ein Zwischenzustand, bedeutete Leben lernen. Sie mussten lernen, wieder jung zu werden, um wie andere Menschen altern zu können. Denn vor allem die Kleinen kannten die Vorstufen des Todes oft besser als das Leben. Narben blieben in den Seelen dieser Kinder, so wie die Häftlingsnummer, die am linken Unterarm, am Oberschenkel oder Po eintätowiert ist. Manche wussten nichts über ihre Herkunft. Fast alle waren Waisen.

Über die deutschen Verbrechen im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ist vieles geschrieben worden. Nahezu unbekannt blieb für viele Jahrzehnte die Geschichte der Kinder. In diesem Buch wird sie erzählt. Alwin Meyer hat mit großer Akribie, Mitgefühl und Geduld die Geschichten der Kinder von Auschwitz recherchiert, erfragt und aufgeschrieben. Viele erzählten ihm erstmals vom Leben im Lager und danach. Alwin Meyer liefert nicht allein Zahlen und Fakten, sondern gibt den am Leben Gebliebenen Namen, Gesichter und lässt sie ausführlich zu Wort kommen.

Weitere Bücher von Alwin Meyer zum Thema „Die Kinder von Auschwitz“. 
© Alwin Meyer

Weitere Bücher

Weitere Bücher zum Thema „Die Kinder von Auschwitz“ von Alwin Meyer.
Das bisherige Presseecho spricht für sich. Nachfolgend eine Auswahl.

„Wenn ein Buch zu zeigen vermag, dass die Täter und ihre Nachfahren Auschwitz nicht vergessen dürfen, weil die Opfer und ihre Nachkommen nicht vergessen können, dann ist es dieses so zurückhaltend einfühlsam geschriebene Buch.“
Holger Platta, Frankfurter Rundschau

„Ein Buch, das den Leser lange nicht loslässt, aber ein wichtiges in einer Zeit, in der Vergesslichkeit und wenig fundierte Meinungsbildung gelegentlich Triumphe feiern.“
Westfälische Rundschau

„Die meisten quält die Frage, warum gerade sie überlebt haben, nicht die Eltern oder Geschwister. Ein erschütterndes Buch.“
Gisela Heitkamp, Die Zeit

„[Ein] Band, der erwachsene und jugendliche Leser gleichermaßen tief bewegen wird; für letztere scheint das Buch aufgrund seiner Konkretheit besonders geeignet.“
Hans Spanhaus, Das neue Buch/Buchprofile

„Fernab jeglicher Sensationslust und Effekthascherei ist Alwin Meyer den Menschen begegnet, hat sie begleitet und so ihr Vertrauen gewonnen. Ziel seiner Gespräche war nicht in erster Linie die journalistische Recherche, sondern die Vertrauensbildung, das Interesse auch an ihrem Leben nach Auschwitz, ihren Ängsten und Schuldgefühlen, zu den Überlebenden zu gehören. Manche von ihnen haben noch nie zuvor mit einem Menschen über ihre Erlebnisse gesprochen.“
Schwäbische Zeitung

Der Autor

Alwin Meyer, 1950 in Cloppenburg geboren, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder waren. Er hörte zu, fragte nach, fotografierte und filmte – getragen von dem Vertrauen derer, die ihm gegenübersaßen. Zum Thema hat er mehrere Bücher veröffentlicht, unter anderem in Deutschland, Griechenland und Japan.
2022 erscheinen Editionen in Großbritannien, in den Niederlanden und den USA. Außerdem hat er weitere Bücher (unter anderem zum Thema Rechts-extremismus) veröffentlicht. Er wurde 1982 mit dem Preis „Das politische Buch des Jahres“ der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet.

Der Autor Alwin Meyer. © Karel Pech