„Ich konnte nicht schreien,
nur deshalb lebe ich noch.“

Kinderschuhe, gefunden in Auschwitz 1945. Copyright: Alwin Meyer

Über die grausamen Verbrechen in Auschwitz ist vieles berichtet worden.
Wenig bekannt ist die Geschichte der Babys geblieben, die unter unvorstellbaren Bedingungen im größten Vernichtungslager Nazi-Deutschlands geboren wurden.

Nur ganz wenige haben überlebt. Sie tragen die Spuren des Erlittenen in ihrer Seele. Bis heute müssen sie mit einer Vergangenheit leben, die für sie zur Realität wurde in einer Zeit, in der sie noch zu jung waren, um ihren Gefühlen mit Worten Ausdruck verleihen zu können.

Am 27. Januar 1945 wurden ungefähr 60 in Auschwitz-Birkenau geborene Kinder befreit, wovon mehrere noch kurze Zeit später an den Folgen von Auschwitz starben. Am Leben blieben Angela Orosz-Richt, Władysław Osik, Barbara Wesołowska, Eva Umlauf (sie wurde im Lager Nováky geboren und später nach Auschwitz deportiert), Joseph Fefferling, Viktor Poltschikow, Bogdan Chrześciański, Jadwiga Teresa Wakulska, Maciej Niewiadomski, Zofia Wareluk sowie Nora Sbornik, die nach der Befreiung in einem im ehemaligen Lager eingerichteten Notlazarett auf die Welt kam.

Sie waren bereit, Auskunft zu geben und erzählen in dieser Ausstellung die Geschichte ihres Überlebens
und des Lebens danach. Angela Orosz-Richt ist überzeugt:
„Ich konnte nicht schreien, ich war zu schwach, nur deshalb lebe ich noch.“

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